Hagebuttentee

HagebuttenteeDie Hagebutte ist eine Frucht vom Strauch der heimischen Heckenrose. Die Früchte sind ab September reif und können im Herbst geerntet werden. Getrocknete Früchte sollten nicht länger als ein Jahr aufbewahrt werden. Von den Früchten wird für den Tee nur die Schale verwendet.

Das besondere an der Hagebutte ist der hohe Anteil an Ascorbinsäure (Vitamin C), denn auf 100 g frische Hagebutten kommen 400 – 500 mg Vitamin C. Deshalb wirkt er auch vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten und Epidemien. Aber auch zur Behandlung von Erkältungskrankheiten wird der Hagebutten-Tee gerne getrunken. Äußerlich kann man den Sud von Hagebutten auch bei Zahnfleischbluten verwenden.

Anwendungsgebiete:

  • Bronchitis
  • Chronische Nieren- und Blasenentzündung
  • Erhöhter Vitamin-Bedarf
  • Frühjahrsmüdigkeit
  • Osteoperose, Arthrose, Rheuma und Gicht
  • Augen-Kompresse bei geschwollenen Augen

Zubereitung Tee

Hagebutten sammeln, sie sollten sehr reif, aber noch nicht weich sein. Waschen, trocknen. Fliege und Stiel entfernen und kleinschneiden. Bei ca. 40 Grad die Hagebutten trocknen und gut verschlossen im Glas aufbewahren.

Zur Teebereitung einfach 1 bis 2 Teelöffel der getrockneten Hagebutten in ¼ l kochendes Wasser geben, 10 Minuten kochen lassen. Jetzt enthält der Hagebuttentee am meisten Vitamin C.

Den herkömmlichen Teebeuteln wird die gleiche heilende Wirkung bestätigt. Es kann der Inhalt des Teebeutels auch ins Tierfutter (Hunde, Pferde) oder auch als preiswerte Nahrungsergänzung in Joghurt eingestreut werden (über Nacht stehen lassen).

Weitere Verarbeitungsmöglichkeiten

Neben Tee kann die Hagebutte auch zu Mus, Mark oder Marmelade verarbeitet werden. Weitere Produkte sind Wein, Schnaps, Likör und Honig. Es gibt auch Hagebutten in Pulverform zu kaufen (Litozin). Ein weiteres Produkt aus der Hagebutte ist das Hagebuttenkernöl, das zur Körperpflege verwendet wird. Es enthält einen sehr hohen Anteil an Linolensäure, Vitaminen und Mineralstoffen, ist aber sehr teuer.