Weißer Tee – Teil 1

Weißer Tee gehört zu den wertvollsten und natürlichsten Teesorten und besitzt besondere Wirkung. Am edelsten ist die Sorte Silbernadel, gefolgt von Pai Mu Tan, Gong Mei und Shou Mei. Auf Chinesisch heißt er ?? bái chá und wird wegen seiner behaarten weiß-silbrigen und flaumigen Knospen als weiß bezeichnet. Bái hat die Bedeutung weiß, hell, klar, rein und chá heißt auf Deutsch Tee. Weißer Tee kommt aus der chinesischen Provinz Fujian und hat dort eine sehr lange Tradition. Aber er wird mittlerweile in fast allen Teeregionen hergestellt, zum Beispiel in Rize, Assam, Darjeeling, Nilgiri, Sri Lanka, Malawi, Kenia. Der Charakter des Tees ist jedoch regional sehr verschieden.

Inhaltsstoffe des weißen Tees:
Weißer Tee enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Zu den Mineralien zählen: Fluorid, Kalium, Zink, Eisen, Calcium und Natrium. Besonders Fluorid und Kalium besitzen die Mehrheit der Mineralien.


Den größten Anteil an Vitaminen hat das Vitamin B1. Vitamin B1 ist ja bekanntlicherweise für unser Nervensystem verantwortlich. Zusätzlich enthält weißer Tee dreimal so viele Catechine (natürliche Gerbstoffe) als grüner Tee. Ein sehr bedeutender und wichtiger Inhaltsstoff ist das Methylxanthin, in Form von Koffein und Theophyllin. Dieser Inhaltsstoff regt unser zentrales Nervensystem an. Ein Beispiel: Sie weiten Bronchien und mindern Kopfschmerzen und Migräne. Weitere Wirkstoffe: Flavonoide unterstützt die Haut und die so genannten Polyhenole. Den Polyphenolen wird nachgesagt, dass sie äußerst günstig auf die Depots an Fettzellen wirken und somit unterstützt weißer Tee beim Abnehmen.

Die wichtigsten Wirkungsfelder des weißen Tees sind:
Erholung schwerer Krankheiten, schwerem Stress und Burn Out, Krebsvorbeugung und bis zu einem gewissen Grad auch förderlich bei bestehenden Krebserkrankungen, Abnehmen durch Wirkung auf den Fettstoffwechsel, Beschwerden in den Wechseljahren, bestimmte Migränearten, Reduktion von Cholesterol, Bluthochdruck senkend, verbesserte Funktion der Blutgefäße, Senkung des Risiko von Erkrankungen im Herz- und Kreislauf-System, Vorbeugung gegen Arthritis und Herzinfarkt, antibakterielle, antimykotische und antivirale Wirkung, entzündungshemmend und antioxidativ, förderlich gegen Alterserscheinungen der Haut und des Gewebes, förderlich bei erhöhter UV-Strahlenbelastung.

Bei Erholung verschiedenster Krankheiten, Stress nach Burn Out, Beschwerden bei Wechseljahren, hormonelle Störungen, bestimmte Arten von Migräne sowie bei bestimmten Erregern, wie Staphylococcus aureus, Streptokokken und Masernvirus ist die Wirkung des weißen Tees wesentlich höher als bei grünem Tee. In den anderen Bereichen kann weißer Tee als gute Ergänzung angesehen werden.

Weißer Tee Genuss in der Schwangerschaft sollte auf zwei Tassen beschränkt sein. Man sollte ihn nicht zu lange ziehen lassen und gegen Ende der Schwangerschaft sollte man auf weißen Tee ganz verzichten.