Der Anbau von Tee

Als Dauerkultur ist Tee hervorragend dazu geeignet, steile Hänge mit seinen Wurzeln zu stabilisieren und den Boden gegen Erosion zu schützen. Um gut gedeihen zu können, braucht er jedoch auch eine beträchtliche Menge an Nährstoffen. Chemische Düngemittel werden deshalb in den meisten Teegärten angewendet. Inzwischen besinnen sich bereits einige Plantagen wieder auf die natürliche Form der Bodenverbesserung durch Kompost.

TeeanbauTeesträucher können bis zu 70 Jahre alt werden; die Erträge lassen dann aber stark nach. Wenn in bestehenden Kulturen einzelne Sträucher durch Krankheiten ausfallen, werden sie möglichst schnell ersetzt, um wieder eine geschlossene Fläche zu erhalten.

Alle vier bis sechs Jahre werden die Sträucher radikal zurückgeschnitten. So wird immer wieder das Wachstum neu angeregt, außerdem bleiben die Büsche so auf einer für die Pflücker bequemen Höhe.

Für Ertrag und Qualität spielen neben der eigentlichen Teepflanze auch Höhenlage, Bodenqualität, Niederschlagsmenge sowie Befall durch Krankheiten und Schädlingen eine entscheidende Rolle.